Nächste Aufführung

Wiener Blut



Szenische Aufführung

Operette in drei Akten
Libretto: Victor Léon und Leo Stein
Musik: Johann Strauss (Sohn)
30. August / 1. / 4. / 6. / 8. / 11. September 2024
Sternensaal in Bümpliz

Besetzung


Andrea Suter, Gabriele – Gräfin von Zedlau (Sopran)
Ulla Westvik, Pepi Pleiniger – Probiermamsell (Sopran)
Maja Bader, Demoiselle Franziska Cagliari – Tänzerin (Sopran)
Raimund Wiederkehr, Balduin Grad Zedlau (Tenor)
León Emanuel Moser, Fürst von Ipsheim Gyndelbach (Bariton)
Erwin Hurni, Josef – Kammerdiener des Grafen Zedlau (Bariton)
Yves Ulrich, Kagler – Karussellbesitzer (Schauspieler)

Chor und Orchester der BernerSommerOperette
Javier López Sanz, Konzertmeister
Michael Kreis, Musikalische Leitung
Simon Burkhalter, Regie und Bühne

Wann:
Freitag, 30. August 2024 – 20 Uhr
Sonntag, 1. September 2024 – 16 Uhr
Mittwoch, 4. September 2024 – 20 Uhr
Freitag, 6. September 2024 – 20 Uhr
Sonntag, 8. September 2024 – 16 Uhr
Mittwoch, 11. September 2024 – 20 Uhr

Wo:
Sternensaal Bümpliz (Bümplizstrasse 119, 3018 Bern)

Spieldauer:
2 Stunden und 20 Minuten (dazu Pause)

Eintrittspreise:
1. Kategorie: CHF 78
2. Kategorie: CHF 68
3. Kategorie (mit Sichteinschränkungen): CHF 35
Kinder, Studierende, Kulturlegi: CHF 35

Die Abendkasse und die Operettenbar öffnen eine Stunde vor Konzertbeginn.

Handlung

In der gleichnamigen Operette von Johann Strauss Sohn ist mit «Wiener Blut» einerseits die Exklusivität des «blauen Bluts» gemeint, die auf die ganze multikulturelle Bevölkerung Wiens ausgeweitet wird, andererseits das feurige Temperament, welches Mut zum Abenteuer und zur Leidenschaft inkludiert. Die Irrungen und Wirrungen nehmen – dank oder wegen des Wiener Bluts – ihren Lauf: Gabriele, die lebenslustige Wienerin, hat einen Langweiler geheiratet, und findet nun den Fürsten attraktiver. Der Langweiler ist froh, seine Frau los zu sein und beginnt mehrere Affären, sein Diener bändelt derweil mit einer Tänzerin an. Schliesslich finden aber doch die Auserwählten zueinander und geben drei glückliche Paare ab: ein Happy End wie im Märchen – oder besser: wie in der Operette. Im Abschlusschor singen alle zusammen und sind sich einig, dass an den turbulenten Verwechslungen und den diversen Liebesvergnügen nur das «Wiener Blut» schuld sein könne.

Lassen Sie sich in eine Welt voller Nostalgie und Leichtigkeit entführen, wobei das «Wiener Blut» als feuriges Temperament immer wieder mit Mut und Leidenschaft abenteuerlich hervorsticht. Freuen Sie sich auf Gräfin und Graf von Zedlau und ihr umtriebiges Umfeld in der Zeit der Jahrhundertwende, auf temporeiche Dialoge, schillernde Kostüme und mitreissende Musik!

Johann Strauss Sohn (1825–1899)


Johann Strauss Sohn ist wohl der berühmteste und erfolgreichste Komponist der wienerischen Musik des 19. Jahrhunderts!

Am 25. Oktober 1825 in Wien geboren prägten Johann Strauss die musikalischen Tätigkeiten seines Vaters, Johann Strauss (1804–1849), als führender Unterhaltungsmusiker, Komponisten und Dirigent. 1844 konnte sich Strauss Sohn erstmals als selbständiger Kapellmeister und Komponist präsentieren. Doch: Die Konkurrenz mit dem Vater blieb bis zu dessen frühen Tod gross. Mit dem Tod seines Vaters änderte sich der Status von Strauss Sohn schlagartig: Er rückte, auch als Nachfolger seines Vaters, ins Zentrum des Wiener Musiklebens: Er war Dirigent von Ball- und Tanzveranstaltungen in Wien, Komponist und des Öfteren auf Konzertreisen. Im Februar 1871 erschien die erste Operette von Johann Strauss: «Indigo und die vierzig Räuber» wurde am Theater an der Wien uraufgeführt. Weitere Operetten wurden in Wien gezeigt, allerdings blieb ein überwältigender Erfolg aus.

Strauss komponierte über drei Jahrzehnte diverse Operetten und machte als Dirigent und Tanzkomponist auf sich aufmerksam.

Johann Strauss Sohn konnte die Form des «klassischen Walzers» so weiterentwickeln, dass seine Werke nicht nur in den Tanzsälen willkommen waren, sondern auch Eingang in den Konzertsaal fanden. Die ehrenvolle Bezeichnung «Walzerkönig» drückt aus, welch grosse Berühmtheit Johann Strauss Sohn zu Lebzeiten beim Wiener Publikum als auch in der internationalen Musikwelt genoss. Neben seinen über 500 Instrumentalkompositionen, hat er 16 Bühnenwerke komponiert.

Tanzmusik und Bühnenkompositionen von Johann Strauss Sohn wurden nach seinem Tod in mehreren Operetten zusammengefügt: So zum Beispiel Adolf Müllers Strauss-Pasticcio «Wiener Blut», dessen Libretto Victor Léon und Leo Stein verfasst haben.

Bei der BernerSommerOperette wird das Werk von Johann Strauss Sohn in einem Arrangement von Andreas Binder gespielt.


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